Donnerstag, März 09, 2006

Logbuch 26.01.06: Aus den Memorien eines Zwerges

2. Starday im Sunsebb

Morgen um 8 wache ich nach kurzer Nacht auf... eigentlich hab ich das Gefühl, dass der letzte Tag nur ein schlechter Traum war. Wiederholt probiere ich ein kleines Heilen, aber nix klappt... wie lang das wohl noch anhält?

Wieder ist ein nebliger und trüber Tag mit leichtem Schneetreiben, nur beim Blick aus dem Fenster haut es einen schon fast wieder ins Bett! Da kann nur ein richtiges Bier und eine deftige Mahlzeit helfen... wenigstens ist Thorture da, von den anderen fehlt jede Spur. Thorture macht sich auf zum Ratshaus, um Pegolius zu suchen... hmm, immer noch funktionieren die kleinsten Zaubersprüche nicht... mach mich also mal auf den Weg zu einem Tempel, die können mir ja vielleicht weiterhelfen. Nur schade gibt’s keinen Moradin-Tempel! Aber immerhin hat's einen Heironeous-Tempel, mal schauen, ob mir die Menschen weiterhelfen können.

Dort angekommen, führen sie mich zum Ältesten des Ordens. Immerhin sagt er mir, dass er bei meinem Zauberproblem helfen kann. Allerdings will er eine Gegenleistung, wenn ich denn das Ganze überhaupt überlebe: Ich soll Kontakte zwischen den Heironeous- und den Moradinpriestern herstellen für eine Allianz. Keine Ahnung was das soll, aber habe ich denn eine andere Wahl?? Es muss heute Abend bereits passieren, und alle aus der Gruppe müssen für's Ritual anwesend sein. Also mache ich mal wieder auf den Weg zurück zur "Anschmiegsamen Dame".

Immerhin ist Amribi schon da – und das mit einer neuen Waffe. Naja, Zwergenarbeit ist es ja nicht grade, vielleicht hätte er doch ein wenig mehr Geld ausgegeben für was richtiges...

Irgendwann treffen dann Pegolius und Thorture ein und erzählen wichtige Neuigkeiten:

Pegolius hat gestern Nacht den Rat belauscht und gehört, wie ein Offizier einen Brief abliefert, bevor er tot zusammenbricht. Im Brief steht, dass die bisherige Untotenplage nur ein Vorgeplänkel für die kommenden Ereignisse ist. Auch die Stadträte im Schloss seien nicht tot, sondern in Gewahrsam... Beunruhigend ist, dass sich anscheinend T'Aarish Malvinius, Salastor von Ikobar und Lyle Marakson in dem Schloss befinden sollen – Priester von Telchur, Nerull und Incabulos. Nicht grad nette Berufskollegen...

Auch hörte er, dass sie einen Trupp von Abenteurern dorthin schicken wollen. Aber welche lebensmüde Abenteurer werden sich da wohl freiwillig melden?

Hmm, jetzt warten wir schon eine Ewigkeit – nur Lya ist mal wieder nicht da. Typisch, die macht ja eh immer, was sie will, Elfe halt! Also brechen wir restlichen schon mal für's Ritual zum Tempel auf und werden prompt auch in den Saal für die Beschwörung gebracht. In der Mitte im Pentagramm steht der Oberpriester in seinen Zermonienkleidern, in der einen Hand ein Buch, in der anderen ein Schwert. An den Ecken des Pentagramms stehen jeweils andere Priester tief in Gebete versunken. Allmählich spürt man, wie das Ritual dem Höhepunkt entgegengeht und sich die Kräfte der Priester bündeln. Auf ein Winken begebe ich mich zum Mittelpunkt, und eine angenehme Wärme und rötliches Licht durchdringen mich: Und endlich, ich kann sie wieder fühlen – die Magie, die endlich wieder da ist! Am liebsten wäre ich dem Priester grade um den Hals gefallen, aber so klapprig wie der ausgesehen hat, wäre er wohl direkt zusammengeklappt...

Hmm, draussen hat es in der Zwischenzeit so geschneit, dass kaum an ein Nachhausekommen zu denken ist... drum bleiben wir im Tempel und übernachten dort. Ach ja, Lya ist auch plötzlich wieder da.. keine Ahnung wo die hergekommen ist. Schon komisch, die Frau!

2. Sunday im Sunsebb

Immer noch neblig und kalt. Irgendwann machen wir uns auf den Weg ins Rathaus, um mehr über die Situation rauszufinden... dort treffen wir auf von Rabenau und von Kadonau, beide total übermüdet. Aber immerhin versprechen sie eine Belohnung von 1500 SM pro Person plus gefundene Gegenstände, wenn wir rausfinden, was im Schloss los ist! Wenn das kein Angebot ist... Beunruhigend ist noch, dass anscheinend der Bräutigam auf der Burg ein Drachenritter ist und kurz vor der Hochzeit auf einem Weissen Drachen gelandet ist.. Auch nicht grad ein gutes Zeichen. Aber egal, morgen geht’s los – die Magier sind schon dabei, einen Durchgang durch die Barriere um das Schloss vorzubereiten.

2. Moonday im Sunsebb

Wie erwartet: Schnee, Schnee, Schnee... die Stadt ist auch verwüstet – überall liegen Leichen rum. Anscheinend waren wieder mal Untote in der Nacht unterwegs. Kurz vor Abreise treffen wir noch auf von Kadonau und Zampinius, die uns viel Glück wünschen. Sie sagen uns noch, dass man die Winter-Truhe nur durch extreme Kälte und ein magisches Schwert vernichten kann... wer weiss, ob uns das weiterhilft.

Also machen wir uns auf den Weg – immerhin geben sie uns noch 3 Stadtwachen mit: Hrodgar, Edward und Manaklios.

Endlich treten wir durch die Kuppel – und oh Wunder, kein Schnee - nur eisige Kälte... Wir gehen den Weg entlang zum Lieferanteneingang des Schlosses, der andere Weg ist verschüttet. Oben angekommen, treten wir in eine Kaverne mit 2 Fallgittern und zwei normalen Türen ein. Die Fallgitter sehen extrem massiv aus, und es würde wohl keinen Sinn machen, sie aufzubrechen probieren. Also begeben wir uns zur ersten Türe. Darin hat es ein paar Skelette – kein Problem, ein kleiner Zauberspruch und schon stehen sie erstarrt in der Ecke. Einen Hebel finden wir auch noch in dem Raum, den wir selbstverständlich sofort betätigen. Im anderen Raum wird’s schon schwieriger: Wir treffen auf 3 Zombies... Lya wagt sich dabei ein wenig zu weit noch vorn und beginnt plötzlich verwirrt rumzulaufen, kriegt zwei Schläge ab und liegt bereits stöhnend am Boden... immerhin zeigt Amribi heldenhaften Einsatz und löst das Problem ohne grosse Probleme ! Pegolius kann noch seine Ausdauer zeigen, indem er eine Stadtwache davon abhält, in das Kraftfeld zu rennen...

Hmm, aber wie weiter? Suchen verzweifelt nach ein paar Hebeln und werden tatsächlich fündig... Thorture streckt dabei seinen Kopf ein wenig zu weit vor und kriegt einen grossen Steinquader auf den Kopf.. Aber eben, ein echter Zwergenschädel hält viel aus! Endlich finden wir den Schalter für die Falltüre und weiter geht’s...

Den einen Gang entlang kommen wir zu einer Türe mit der Aufschrift "Bibliothek". Drin finden wir alle Bücher auf dem Boden und kleine Wichtel, greifen uns an: Kobolde – wie ich die doch hasse! Typisch Lya – hat ihre Nase mal wieder zu weit vorne und kriegt einen Schlag ab, der sie massiv torkeln lässt...

Einige Kobolde legen wir um, bis die restlichen erbärmlich zu wimmern beginnen. Nur Lya kann es mal wieder nicht lassen und greift die Kobolde an. Oh Wunder, wehren die sich und rumps, liegt Lya schon wieder am Boden...

Der Widerstand ist aber nur von kurzer Dauer und wir können endlich mit dem Verhören der Kobolde beginnen: Verängstigt erzählen sie von einem Grossen Auge (wahrsch. Gesandter von Incabulos), von einem kalten Menschen (Telchur) und einer eisernen Faust. Uns erstaunt aber eher, dass sie noch was von einer Frau erzählen. Wer das wohl sein kann?

Geknebelt und gefesselt lassen wir die restlichen Kobolde zurück!

Wir machen uns also auf zur nächsten Türe und treten ein. Im Innern erkennen wir grad 6 Goblins, die am Plündern der Küche sind und machen uns auf den Weg ins Innere...

To be continued....


Rimmick

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